- Basisförderung

Schuleigenes Förderkonzept: Basisförderung

An unserer Schule bildet die individuelle Förderung von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und Problemen beim Lernen einen besonderen Schwerpunkt im Lernstudio sowie in weiteren Fördermaßnahmen, die von der Sozialpädagogin durchgeführt und begleitet werden. Ziel ist die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht der Lerngruppe sowie der Aufbau und die Weiterentwicklung von Lernkompetenz – auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen.

Kinder, die die Basisförderung durchlaufen haben, sind erfahrungsgemäß in der Lage, dem Unterricht im Lerngruppenverband erfolgreich zu folgen.

Bei der Basisförderung werden täglich zwei Schulstunden die Kinder der Jahrgangsstufe 1 betreut und gefördert, die insbesondere Entwicklungsverzögerungen in folgenden Bereichen aufweisen:

1.  Sozialkompetenz / emotionale Entwicklung
2.  Grob- und Feinmotorik
3.  Konzentration
4.  Kommunikationsverhalten
5.  Wahrnehmung

Die Förderung in der Kleingruppe erfolgt mit spielerischen Mitteln und individuell gestellten Aufgaben, in kontinuierlicher Abfolge.

In allen Bereichen werden gezielt auch Organisationsstrukturen, Konzentration, Ausdauer, Beobachtungs- und Merkfähigkeit gefördert, die für schulisches Lernen und für eine erfolgreiche Beteiligung am Unterricht Voraussetzung sind. Dazu gehören insbesondere der Förderung der Eigen- und Fremdwahrnehmung, das Einüben der Kommunikations- und Konfliktfähigkeit der Kinder in Bezug auf Teilhaben am Unterricht und Klassenleben.


Einsatz der Sozialpädagogin in der Schuleingangsstufe

Durch eine Veränderung des Aufgaben- und Tätigkeitsschwerpunktes konnte das Kompetenz- und Aufgabenprofil der sozialpädagogischen Fachkraft an unserer Schule effizienter und nachhaltig wirksamer gestaltet werden durch:

·    Teilnahme an den wöchentlich stattfindenden Teambesprechungen der Lehrkräfte der Schuleingangsphase
·    Einrichtung eines Lernstudios (10 Stunden wöchentlich)
·    Einrichtung kleiner Fördergruppen mit wechselnden Schwerpunkten (äußere Differenzierung)
·    Doppelbesetzung
Anm.: Der Einsatz der Sozialpädagogin unterstützt hier insb. die Feststellung   
           individueller und spezieller Förderbedarfe bei allen Kindern.
·     Schaffung von Zeitressourcen für
-    feste Elternsprechstunden (2 Stunden wöchentlich)
-    vorschulische Elternberatung
-    Organisation und Durchführung von Kennenlerntagen und Schulspielstunden
-    Intensivierung der Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen
-    Intensive und kollegiale Zusammenarbeit mit und Beratung der Kitas insbesondere in der Zeit zwischen Anmeldung und Einschulung,
-    Förderung der Konfliktfähigkeit im Rahmen der Streitschlichtung
-    kollegiale Beratung im Rahmen von AO-SF

Die besonders intensive Elternarbeit durch die Sozialpädagogin ermöglicht die frühzeitige Kontaktaufnahme zu außerschulischen Partnern (z.B. SPZ, EB, schulpsychologischer Dienst, Kinder- und Fachärzte). Bei vermutetem sonderpädagogischem Förderbedarf ist dies besonders wichtig, damit frühzeitig der richtige Förderbedarf festgestellt werden kann und entsprechende Fördermaßnahmen greifen können. Gewährleistet wird dies auch durch eine kollegiale Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen in der Zeit zwischen Anmeldung und Einschulung, durch die Förderhinweise oder – erkenntnisse aufgenommen und weiterentwickelt werden.

Dies unterstützt und entlastet darüber hinaus die Kolleginnen und Kollegen in der Schuleingangsphase wesentlich in ihrer Arbeit.


Letzte Änderung:
September 19. 2017 20:56:07
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